Unternehmen 18.02.2026

Katerfrühstück am 18. Februar 2026: Köln. Gemeinsam. Machen! Unternehmerinnen und Unternehmen im Gespräch mit Oberbürgermeister Torsten Burmester

Am politischen Aschermittwoch luden NetCologne und ARBEITGEBER KÖLN zum traditionellen Katerfrühstück ins Pullman Cologne Hotel ein. Über 200 Gäste aus Wirtschaft, Stadtgesellschaft und Verwaltung waren der Einladung gefolgt, um sich mit Oberbürgermeister Torsten Burmester 110 Tage nach seinem Amtsantritt über die Zukunft Kölns, Prioritäten und konkrete Sofortmaßnahmen auszutauschen.
Mit dem Oberbürgermeister diskutierten: Dr. Sandra von Möller, Unternehmerin, Rechtsanwältin und Mitglied des Kölner Wirtschaftsrats; Louise Farina, Unternehmerin in neunter Generation des Traditionshauses Farina est. 1709; Frank Blase, Chairman of the Board der igus GmbH; Marc Kley, Geschäftsführender Direktor des Gateway Exzellenz Start-up Centers der Universität zu Köln.
Große Themen, klare Botschaften: So sahen die Impulse und Forderungen der Unternehmer:innen zur Zukunft Kölns aus:

  • Klare Wachstumsstrategie jetzt entscheidend
    Die Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen seit 2023 zeigt deutlich: Köln braucht eine klar definierte Wachstumsstrategie mit sichtbaren wirtschaftspolitischen Schwerpunkten, die Orientierung für Unternehmen und Investoren schafft.
  • Profil als Wirtschafts- und Innovationsstandort schärfen
    Köln verfügt über starke Grundlagen – diese sollten gezielt genutzt werden, um ein klar erkennbares Profil als Wirtschafts-, Innovations- und Technologiestandort zu entwickeln.
  • Strategische Verzahnung als Zukunftshebel
    Die enge Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtentwicklung und professioneller Investorenansprache bietet die Chance, neue Investitionen zu gewinnen und die wirtschaftliche Dynamik nachhaltig zu stärken.
  • Attraktive und funktionierende Innenstadt sichern
    Eine sichere, saubere und gut erreichbare Innenstadt ist ein zentraler Standortfaktor für Handel, Tourismus und Beschäftigung – sie sollte als wirtschaftliches Herz der Stadt konsequent gestärkt werden.
  • Mehr Umsetzungskraft für den Standort
    Schnelle, sichtbare Fortschritte bei Sauberkeit, Verkehrssteuerung, Wohnraumschaffung und Verwaltungsprozessen sind entscheidend, um Köln als Standort für Unternehmen, Fachkräfte und Investoren noch attraktiver zu machen.
  • Kulturelles Erbe strategisch nutzen
    Kölns einzigartiges kulturelles Erbe und internationale Strahlkraft bieten großes Potenzial, die Stadt als unverwechselbaren Wirtschafts- und Tourismusstandort zu positionieren.
  • Innovations- und Start-up-Potenziale gezielt entfalten
    Die starken Hochschulen, vorhandenen Talente und etablierten Transferstrukturen bilden die Basis für nachhaltige Innovation. Durch bessere Rahmenbedingungen, schnellere Verfahren und engere Kooperation von Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft kann Köln sein Gründer- und Innovationspotenzial voll ausschöpfen.

Abschließend betonten die beiden Gastgeber, wie wichtig der stetige Austausch zwischen Wirtschaft und Politik ist: Timo von Lepel, Geschäftsführer NetCologne erklärte: „Köln hat enorme Potenziale – wir müssen sie bündeln und sichtbar machen. Wir wollen neue Impulse für Bildung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Kooperationen setzen und gemeinsam mit dem Oberbürgermeister die Stadt voranbringen.“

Gunnar Herrmann, Vorstand ARBEITGEBER KÖLN, spannte in seiner Rede den historischen Bogen von der beispiellosen Modernisierungsagenda Adenauers hin zur Gegenwart und betonte, dass Köln erneut den Mut zu klarer Führung, großen Projekten und strategischer Bündelung seiner Potenziale brauche, um Infrastruktur, Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtentwicklung entschlossen voranzubringen und die Erfolgsgeschichte der Stadt in neuer Form fortzuschreiben.